Fair Fashion

Fair Fashion bezeichnet Mode, die unter gerechten Arbeitsbedingungen hergestellt wird. Faktoren wie ein sicheres Arbeitsumfeld, angemessene Entlohnung der Arbeiter*innen, geregelte Arbeitszeiten oder die Vermeidung von gesundheitsschädigenden Prozessen in der Produktion sind hierbei ausschlaggebend.

Slow Fashion

Slow Fashion ist ein Gegentrend zur Fast Fashion, der zur bewussten Entschleunigung in der Modeindustrie entstanden ist. Der Kernpunkt hierbei ist, Kleidung und ihren Entstehungsprozess mehr wertzuschätzen und dadurch einen bewussteren Zugang zu Konsum zu bekommen. Deshalb entscheiden Slow Fashion Marken sich oft bewusst dafür, weniger Kollektionen mit reduzierter Stückzahl herauszubringen. 


Fast Fashion bis zu 24 Kollektionen im Jahr. Slow Fashion eher 2-4 Kollektionen im Jahr.

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Recycling

Recycling heißt in erster Instanz, dass unbrauchbarer Abfall erneut einem Verwertungskreislauf zugefügt wird. Es gibt verschiedene Formen des Recyclings, sowie verschiedene Kreisläufe.

Upcycling bezeichnet das Aufwerten von dem unbrauchbarer Müll. Sprich, wenn das neue Produkt einen Mehrwert durch das Recycling gewinnt. Zum Beispiel Lampen aus Elektroschrott etc. "Up" steht hier für den Zugewinn an wert.

Hier wird es spannend.

Gehen wir von Baumwolle aus. Wenn Baumwollfaser recycelt wird, werden oft Preconsumer Reste der Textilindustrie verwendet. Hier findet eine stoffliche Verwertung der Baumwollfaser statt. Sprich die eigentlich unbrauchbare Stoffabfälle der Kleidungsproduktion fließen erneut in die Faserproduktion ein. Siehe mehr informationen Faserrecycling.

Damit wird die direkte Wiederverwendung bereits verbrauchten Produkte in ihrer ursprünglich Form bezeichnet. Ein gutes Beispiel sind Bierflaschen, die gereinigt werden und erneut befüllt werden.

Downcycling bezeichnet die Wiederverwertung von eigentlich unbrauchbarem Müll. Jedoch verliert das Produkt in diesem Fall an Wert. Viele Altkleider werden zu Dämmmaterial für Hauser oder Putzlappen verarbeitet. Das sind klassische Fälle von Downcycling.

Hier geht es darum, wann der Abfall anfällt. Preconsumer, sprich bevor ein Produkt bei der Endkonsument*in angekommen ist. Z.B. Stoffreste die beim Zuschnitt von Bekleidung anfallen. Oder auch in Reste, die bei der Produktion von den Garnen und Textilen selbst entstehen.